Am vergangenen Wochenende fand bekanntlich in Herrhausen das bunte Karnevalstreiben, in dem festlich geschmückten Festsaal der Gaststätte „Zur Traube“, seinen Höhepunkt. Der diesjährig verantwortliche Ausrichter der Veranstaltung war die Ortsfeuerwehr unter der Leitung ihres Ortsbrandmeisters Achim Fehlig. Nach dem traditionellen Einmarsch mit Funkenmariechen, Fünfer-Rat und dem amtierenden Prinzenpaar Katharina Hartung und Björn Piepenschneider, wurde die Narrenschar vom Ortsbürgermeister Walter Schröder begrüßt und der Festabend eröffnet. Walter Schröder dankte den Akteuren und den weiteren Handelnden, wie den Saalschmückern, den Wirtsleuten und sonstigen Beteiligten. Danach erteilte er dem amtierenden Prinzen Björn dem I. das Wort, der die Gäste herzlich willkommen hieß und ein kurzes Resümee seiner Regentschaft zog. Achim Fehlig kam es dann zu den geselligen Abend zu moderieren.

Zunächst zeigte die Jugendfeuerwehr eine rhythmische und akrobatische Bechereinlage, dass die Hände nur so flogen. Nach der ersten Tanzpause folgten die Akteure des TSV Nettegirls, Hupfdolen und Sambuca-Schwestern. In einem Wartezimmer-Sketch konnte man gut den Gedankengängen der wartenden Patienten folgen, was bei dem Publikum dann auch so manchen Lacher auslöste. Nach dieser prachtvollen Einlage folgte dann eine weitere Tanzpause, was die Närrinnen und Narren auch ausgiebig nutzten

Die Firefighter kamen dann als nächstes an die Reihe und führten einen schon fast frivolen Bademanteltanz auf, der das Publikum wahrlich von den Stühlen riss. Doch die für das Publikum interessanten Körperteile blieben wie durch Zauberhand immer im richtigen Moment verhüllt. Nach einer Zugabe ging dann das Zepter wieder an den DJ Flocke, der die musikalische Leitung dieses Abends hatte. Obwohl damit das Sketch-Programm offiziell beendet war, konnte Achim Fehlig dann noch einen besonderen Auftritt ankündigen, die Gruppe „New Evolution“ hatte sich kurzfristig angemeldet, was dann folgte, war der Höhepunkt des Abends der die Zuschauerinnen und Zuschauer von den Stühlen riss. Die Tanzeinlage mit akrobatischen Figuren ließen keinen kalt, das hatte das Dorf schon seit langem nicht gesehen, ein wirklicher Genuss für die Augen.

Um Mitternacht folgten dann die letzten beiden Programmpunkte, zuerst wurde das beste Kostümpaar des Abends bekanntgegeben. Das Ehepaar Kolodziej hatte hierbei die Nase vorn. Nun kam es dem Fünfer-Rat noch zu, das neue Prinzenpaar zu erwählen. Einstimmig hatte der Fünferrat beschlossen das Jens-Walter Dröge und Gary Mirwald das neue Prinzenpaar, als Jens der Erste und Gary der Erste, werden sollte. Beide konnten dann unter dem Jubel ihrer neuen Untertanen die Insignien der „Narrenmacht“, die Karnevalskronen, empfangen. Bis spät in die Nacht huldigte dann das Volk ihren neuen Hoheiten.

DJ Flocke übernahm nun wieder das musikalische Zepter der Veranstaltung, so wurde bis in den frühen Morgen weiter gefeiert.

Am Sonntag-Nachmittag kamen dann die Kinder auch zu ihrem Recht. Die Jugendfeuerwehr unter der Leitung vom Jugendfeuerwehrwart Frederick Folchmann richtete diesen Nachmittag erfolgreich aus. Auch die neuen Majestäten Jens der I. und Gary der I. wohnten der kurzweiligen Veranstaltung bei, die mit Kaffee und Kuchen abgerundet wurde. Für die Kinder standen natürlich die Spiele im Vordergrund. Nach einer anfänglichen Polonäse mit bekannten Faschingshits galt es beim Schaumkussessen, Eierlaufen oder der Reise nach Jerusalem Geschicklichkeit und Schnelligkeit zu testen. Das Prinzenpaar selbst hat es sich nicht nehmen lassen den Kindern eine Audienz zu gewähren und sich die einfallsreichen Kostüme vorführen zu lassen.

So ging ein abwechslungsreiches Wochenende vorüber. Das Fazit aller Akteure lautete: Es war ein erfolgreiches Wochenende, das schon Vorfreude auf die nächste Saison auslöst.

Für die beteiligten Akteure, die verdienten Saalschmücker und alle Beteiligten im Hintergrund, wird die Saison am Aschermittwoch mit dem traditionellen Wurstessen, bei dem die gesammelten Spenden vom 17.01. verzehrt werden, seinen Abschluss finden.

Hiermit bedankt sich der Fünfer-Rat bei allen, die mit Wort und Tat oder anderer Weise, zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

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